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Pflegeinformationen

Pflegeinformationen

Reinigung allgemein

Pflaster- und Terrassenplattenflächen sollten in den ersten drei Monaten nach der Verlegung nur von Hand gefegt werden. Erst dann dürfen Kehrmaschinen eingesetzt werden. Kehrmaschinen mit Saugwirkung sollten frühestens nach einem Jahr zum Einsatz kommen, um ein Aussaugen der anfangs noch nicht verfestigten Fugen zu vermeiden. Normale Verschmutzungen von Pflaster- und Plattenflächen, z. B. durch Erdreich und Staub, lassen sich in der Regel mit einer harten Bürste oder einem harten Besen und fließendem Wasser reinigen. Flecken, wie sie beispielsweise durch stark abfärbendes Laub oder Blütenblätter entstehen, können durch zeitnahes Entfernen der Ursache minimiert werden. Bei hartnäckigeren Verunreinigungen empfiehlt sich die Anwendung eines handelsüblichen neutralen Seifenreinigers wie Schmierseife. Von der Verwendung eines Hochdruckreinigers ist abzuraten, da durch den hohen Druck das Fugenmaterial ausgeschwemmt wird und die Oberflächenstruktur des Belags beeinträchtigt werden kann. Für grobe Verschmutzungen wie Öl, Fett oder Moos bietet der Handel eine Vielzahl von speziell für Betonwerkstein geeigneten Reinigungsmitteln an. Diese sind entsprechend den Angaben des jeweiligen Herstellers anzuwenden. Für nicht von der BayWa AG empfohlene Mittel können wir keine Funktionsfähigkeit und Verträglichkeit mit unseren Produkten gewähren.

Pflege und vorbeugende Maßnahmen für unbehandelte Pflaster und Platten

Um die Schönheit der Stein- oder Plattenoberflächen über Jahre hinweg zu erhalten, empfiehlt es sich, eine Imprägnierung oder Versiegelung vorzunehmen. Nicht nur die natürliche Verschmutzungsneigung aufgrund von Umwelteinflüssen sowie Verfärbungen durch Blüten und Blätter etc. wird hierdurch vermindert, sondern auch der Reinigungsaufwand erheblich reduziert.

Anwendung

Imprägnierungs- oder Versiegelungsmittel sind bereits vor dem Verfugen einzupflegen. Beachten Sie bitte, dass je nach Umwelteinflüssen sowie mechanischer und chemischer Beanspruchung die Schutzwirkung der Versiegelung oder Imprägnierung mit der Zeit nachlässt. Diese muss von Zeit zu zeit aufgefrischt bzw. erneuert werden. Der Auftrag erfolgt jeweils mittels einer kurzflorigen Lammfellrolle dünn auf die gereinigten, trockenen und staubfreien Plattenoberflächen, alternativ mit einer lösungsmittelbeständigen Schaumstoff- oder Schaumgummirolle. Behandelte Steine oder Platten nehmen kein oder nur wenig Wasser über die Oberfläche auf. Es bleibt auf der Plattenoberfläche in Form kleiner Wasserperlen zurück, die natürlich abtrocknen. Im Bedarfsfall kann das Wasser mit einem Wischer entfernt werden.

Pflege von Terrassenplatten

Dank der Beschichtung beschränkt sich die Pflege Ihrer Terrassenplatten auf das absolute Minimum. Dennoch kann die Lebensdauer der Beschichtung durch sorgsamen Umgang und regelmäßige Pflege erhöht werden.

Minimaler Pflegeaufwand

Die Pflegeleichtigkeit wird durch die Beschichtung deutlich verbessert, da das Eindringen von Schmutz in den Stein verhindert wird. Die Poren des Betons werden durch die Beschichtung geschlossen, Flüssigkeiten bleiben auf der Oberfläche und dringen nicht in die Platte ein. Verschmutzungen sind viel leichter mit Wasser, handelsüblichen Reinigern und einem harten Besen (Schrubber) zu entfernen. Selbst hartnäckige Verschmutzungen durch Blüten, Lehm, Rasenschnitt, Rotwein oder Öle können der Platte nichts mehr anhaben, da sie sich lediglich auf der Oberfläche ablagern. Für derartig hartnäckige und eingetrocknete Verschmutzungen der Beschichtung empfehlen wir, die Flecken mit Wasser einzuweichen und einen milden Reiniger zu verwenden. Auch Moose und Algen finden auf der beschichteten Oberfläche keinen Nährboden und können bei regelmäßiger Pflege nicht Fuß fassen. Hochdruckreiniger bis max. 35 bar für den Hobbygärtner können auch verwendet werden, der Einsatz einer Dreckfräse ist nicht zu empfehlen.

Starker Schutz

Die Beschichtung ist extrem widerstandsfähig und abriebfest. Selbst auf stark frequentierten öffentlichen Flächen lässt sich keine Abnutzung durch Überlaufungen feststellen. Allerdings sollte es vermieden werden, mit hartem Material über die Beschichtung zu scheuern. Unter Umständen können Steinchen an den Schuhsohlen oder Füße von Terrassenmöbeln zu Kratzern auf den Platten führen. Leichte Spuren verschwinden durch die normale Bewitterung und regelmäßige Pflege nach kurzer Zeit von allein. Stärkere Beschädigungen können problemlos mit unserem Kratzerentferner beseitigt werden. Zur Vermeidung von Beschädigungen der Beschichtung empfehlen wir, Kunststoffkappen oder Filzscheiben an den Füßen von Gartenmöbeln anzubringen. Auch Blumentöpfe, Schirmständer oder andere schwere Elemente sollten nicht über die Beschichtung gezogen werden. Zusätzlich sollten Blumenkübel und andere Gestaltungsgegenstände mit einer gut durchlüfteten (unterbrochenen) Aufstandsfläche ausgestattet sein, um alkalisches Schwitzwasser unter den Gegenständen zu vermeiden.

Rutschfestigkeit

Bitte beachten Sie, dass die Oberflächen der Beschichtung kein Wasser aufnehmen können. Diese für die hohe Pflegeleichtigkeit maßgebliche „Eigenschaft“ verringert die Rutschhemmung der Platten im feuchten Zustand. Bitte überzeugen Sie sich an den Originalplatten über die Ihrem Verwendungszweck entsprechende Eignung.

 

Unsere Tipps und Anleitungen haben wir mit größter Sorgfalt erstellt. Eine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität sowie Anwendbarkeit für jeden individuellen Fall ist jedoch nicht möglich. Bei Unsicherheit oder Fragen sprechen Sie bitte Ihren Fachberater vor Ort an.